Da sind sie wieder, die 1000 Fragen an mich selbst, bei denen es dieses Mal um die Arbeit, den Sinn des Lebens und das Alter geht – ein paar ziemlich elementare Dinge also.

321: Was gibt dem Leben Sinn? Familie, Freunde, Liebe, ein sicherer Hafen.

322: Was hättest du gern frühzeitiger gewusst? Dass Weiterbildung und Baby doch nicht ganz so entspannt ist, wie anfangs gedacht. Okay, dran ist aber auch ein bisschen der Umzug schuld.

323: Wie alt fühlst du dich? Im Moment so alt wie ich bin: um die 30. Richtig fit bin ich nicht mehr, so alt, dass och zu gar nichts mehr in der Lage wäre, aber auch nicht.

324: Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust? Eine ziemlich müde Frau, die mal wieder ein freies Wochenende gebrauchen könnte, alles in allem aber sehr glücklich ist so, wie es gerade ist.

325: Kannst du gut zuhören? Ja, kann ich.

326: Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt? Ist das deine Naturhaarfarbe?

327: Ist alles möglich? Rein theoretisch schon. Aber nichts passiert von selbst. Man muss schon an seinen Zielen arbeiten.

328: Hängst du an Traditionen? An einigen wenigen.

329: Kennt jemand deine finstersten Gedanken? Nope.

330: Wie sieht für dich der ideale Partner aus? Milliardenschwer und im Sterben liegend… Sehr witzig, ich weiß. Ich habe einen tollen Mann an meiner Seite, mit vielen guten Eigenschaften, der ein wunderbarere Papa für die beiden Zwerge ist. Mehr brauch ich nicht.

331: Wonach sehnst du dich? Mehr Freizeit & Zeit für mich.

332: Bist du mutig? Ich würde sagen: ja!

333: Gibt es für alles einen richtigen Ort und eine richtige Zeit? Oh ja, absolut.

334: Wofür bist du dir zu schade? Mich auf Streitereien einzulassen.

335: Könntest du ein Jahr ohne andere Menschen aushalten? Nein. Ich dreh ja jetzt manchmal schon fast durch, wenn ich mal ein paar Tage nicht mit anderen erwachsenen Menschen gesprochen habe.

336: Wann warst du zuletzt stolz auf dich? Zuletzt? So richtig? Mhh, nach der Geburt der eigenen Kinder ist man schon ziemlich stolz. So etwas kleines, perfektes erschaffen zu haben.

337: Bist du noch die Gleiche wie früher? Nee, absolut nicht. Wie denn auch? Ich rauche nicht mehr, gehe nicht mehr andauernd auf Partys und so viel Alkohol wie früher trinke ich auch nicht mehr. Ist mit Kindern auch irgendwie nicht drin. Ist aber vollkommen okay, denn irgendwann ist es einfach mal an der Zeit, erwachsen zu werden.

338: Warum hast du dich für die Arbeit entschieden, die du jetzt machst? Während meines FSJ habe ich gemerkt, dass ich gern etwas mit Menschen machen würde. Ich hatte mich als Krankenschwester beworben, aber keinen Ausbildungsplatz bekommen. Auf die Ausbildung zur Ergotherapeutin bin ich auf der Suche nach einer Alternative aufmerksam geworden. Ich habe bisher in 3 verschiedenen Bereichen gearbeitet (Senioren, Klinik, Pädiatrie), aber so richtig „meins“ war keins davon. Jetzt mache ich den Fachwirt im Gesundheitswesen und würde dann gern irgendwo im Büro arbeiten – aber eben trotzdem noch mit Menschen. Ich bin gespannt, wohin es mich verschlägt, nach der Elternzeit.

339: Welche schlechten Angewohnheiten hast du? Keine, die haben nur die Anderen… 😉

340: Verfolgst du deinen eigenen Weg? Absolut. Ich weiß, wo ich hin will und wofür ich die Dinge tue, die ich tue.

arbeit

341: Worüber kannst du dich immer wieder aufregen? Graukappen im Straßenverkehr, mangelnde Kommunikation die Missverständnisse hervorrufen & Zickereien anderer Menschen.

342: Kann jede Beziehung gerettet werden? Kann man pauschal nicht sagen – kommt immer darauf an, was vorgefallen ist, wie stark beide noch aneinander festhalten, welche Konsequenzen mit einer Trennung einhergehen etc. . Ich denke aber, mit Gesprächen kann man viel erreichen bzw. aus der Welt schaffen.

343: Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden? Meinem Bauch.

344: Womit hältst du dein Leben spannend? Zwei Kindern, einer Weiterbildung und jeder Menge Hobbies.

345: Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen? Kann ich!

346: Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden? Rückblickend meine Ausbildungszeit – nicht mehr zu Hause wohnen, geringe Probleme wie etwa das Lernen für die nächste LK, Party am Wochenende, … das war schon ziemlich super.

347: Findest du andere Menschen genau so wertvoll wie dich selbst? Klar. Wieso sollte jemand weniger wert sein als ich?

348: Hast du immer eine Wahl? In der Regel schon. Es gibt aber Momente, da hat man keine: wenn die Kinder beispielsweise wach sind muss man selbst aufstehen oder Ähnliches. Bei wichtigen Dingen hat man aber immer eine Wahl: ob man einen Job annimmt oder nicht etc.

349: Welche Jahreszeit magst du am liebsten? Sommer!

350: Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen? Ohje. Ganz ehrlich? Keine Ahnung. So schlimm finde ich Julia eigentlich gar nicht (mehr).

351: Wie eitel bist du? Ich bin mit steigender Kinderanzahl immer weniger eitel geworden. Früher wäre ich nie (!) ungeschminkt aus dem Haus gegangen. Heute kommt das schon mal vor. Allerdings nicht oft. Und die Kleidung ist auch nicht immer fleckenfrei #Babykotze.

352: Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand? Dem Verstand.

353: Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen? Ich lebe ehrlich gesagt nicht besonders risikoreich und geh lieber auf Nummer sicher.

354: Übernimmst du häufig die Gesprächsführung? Nein. Ich bin eher der ruhige Typ.

355: Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du? 

356: Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen? Etwas feines zu trinken – gern auch alkoholfreie Bowle!

357: Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen? Nein.

358: Wie gut achtest du auf deine Gesundheit? Nicht besonders. Die Kinder haben eben immer Vorrang. Ich will schon die ganze Woche einen Termin zur Blutabnahme beim Arzt machen. Jetzt ist Freitag und die Praxis hat nicht mehr geöffnet – super.

360: Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub? Ich steh auf Hotelurlaub, bei dem ich mich um das Aufräumen & das Essen nicht selbst kümmern muss.

Noch mehr der 1000 Fragen findet ihr im Übrigen auf dem Blog von Johanna!

Liebste Grüße,

Juli