Noch immer befasse ich mich regelmäßig mit den 1000 Fragen an mich selbst. Nach wie vor finde ich es toll, sich einmal mit Dingen zu befassen, über die man sich ansonsten keine Gedanken gemacht hätte. Man reflektiert, und das mache ich im Alltag viel zu selten…

201: Wie gut kennst du deine Nachbarn? Nicht beim Vornamen, aber man grüßt sich, wenn man sich sieht. Oder unterhält sich über belanglose Dinge.
202: Hast du oft Glück? Öfter als Unglück.
203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten? Eine von ihnen ist vor vielen Jahren weg gezogen, nachdem sie ihr Studium hier fertig hatte. Sie ist – leider – ziemlich oberflächlich geworden, ihr Lebensinhalt ist die Arbeit und von Familie will sie auch nichts wissen. Komisch ist das manchmal. In unserer Jugend hätte ich nie gedacht, dass wir uns derart unterschiedlich entwickeln.
204: Was machst du anders als deine Eltern? Wir haben nicht geheiratet, als der Große unterwegs war und auch in der Kindererziehung unterscheiden wir uns sehr.
205: Was gibt dir neue Energie? Mal ein paar Minuten für mich und die Vorstellung wie das, was ich vorhabe, wohl aussieht, wenn ich fertig bin.
206: Warst du in der Pubertät glücklich? Nein, nicht wirklich.
207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht? Ich bin Mutter. Ist also noch nicht so lange her. Die letzte durchwachte Nacht – ohne Schlaf – war am 13.8.2017; der Tag, als der Kleine geboren wurde.

208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen? Ich bin nicht so der Tagtraum-Typ. Realität ist eher so meins.
209: Blickst du dich oft um? Eher selten. Ich hab eher das Ziel vor Augen. 😉
210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich? Die meisten Menschen, die mich kennen wissen nicht, dass ich blogge. 😉
211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit? Lapallien. Meist geht es um die Hausarbeit oder darum, dass er zu viel arbeitet. Klassiker einer jeden Paarbeziehung also.
212: Worauf freust du dich jeden Tag? Den Feierabend, wenn beide Kinder schlafen. Nicht falsch verstehen, ich genieße auch die Zeit MIT den Kindern. Aber mal nur etwas für sich selbst tun, das ist auch super!
213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir? In meiner Pubertät habe ich in einer Art Forum jemand ganz Besonderen kennengelernt. Eine wirklich tolle Freundin. Wir haben Briefe geschrieben und ewig telefoniert, damals, ohne Whats App und Co.. Wir wurden älter und der Kontakt rar. Im vorletzten Jahr hatten wir wieder regelmäßiger Kontakt, aber auch jetzt ist es wieder eingeschlafen, was sehr sehr schade ist. Manchmal denke ich, es gibt so Beziehungen, an die kann man einfach nicht nahtlos anknüpfen. Da fehlt ein bisschen die Innigkeit. Der Alltag vereinnahmt uns wohl beide zu sehr.
214: Wie gehst du mit Stress um? Unterschiedlich. Manchmal spornt es mich an, manchmal bremst es mich.
215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist? Eigentlich nicht.
216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater? Keine Ahnung. Ich hoffe, nicht in zu vielen.
217: Kann man Glück erzwingen? Nein.
218: Welcher Streittyp bist du? Ich werde schnell unfair. Und laut.
219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter? Haha. Manchmal werd ich den ganzen Tag nicht wach. Ich bin ein schrecklicher Morgenmuffel.
220: Wie klingt dein Lachen? Ein bisschen albern.

221: Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick? So richtig tiefe Freundschaft, nein. Aber Sympathie auf den ersten Blick, die gibt es. Was dann daraus wird, muss man sehen.
222: Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause? Nein, viel zu selten. Ich hab das Gefühl, dass ich immer irgendetwas machen MUSS. Immerhin gehe ich in letzter Zeit früher ins Bett.
223: Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen? Na klar, wer denn nicht?
224: Steckst du Menschen in Schubladen? Oh ja. Dazu neige ich viel zu schnell.
225: Welches Geräusch magst du? Dieses Schlaf-Schnurren von Babys.

226: Wann warst du am glücklichsten? Eigentlich bin ich im Moment ziemlich glücklich. Mit meiner eigenen kleinen Familie.
227: Mit wem bist du gern zusammen? Mit meinen drei Jungs.
228: Willst du immer alles erklären? Eigentlich nicht. Wem etwas nicht passt, der darf gern nachfragen. Dann erkläre ich gern. 🙂
229: Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden? Angst hatte ich vor einem Kaiserschnitt, der bei der zweiten Geburt ja durchgeführt werden musste. Und ich denke, dass ich die ganz gut überwunden habe.
230: Was war deine größte Jugendsünde? Ohje, da möchte ich lieber nicht ins Detail gehen.
231: Was willst du einfach nicht einsehen? Dass Serien und Bücher irgendwann ein Ende haben. Ernsthaft, warum!?

232: Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig? Meine Oma gibt ab und an mal Geschichten über mich zum Besten, als ich noch ein Kind war. Oder meine Mama. Beispielsweise war meine Mama nach einem langen Mittagsschlaf meinerseits sehr erstaunt, als sie ins Schlafzimmer kam und ich eine riesige Packung Tempotaschentücher in kleinste Teile zerpflückt hatte und freudig „Es schneit!“ inmitten dieses Berges rief.
233: Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben? Keinen. Aber vielleicht wäre der Hochzeitstag ja irgendwann mal so ein Kandidat.
234: Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld? Schwierige Frage. Auf die Dauer vermutlich mehr Geld, dann könnte ich nach der Elternzeit weniger arbeiten und hätte automatisch mehr Zeit.
235: Würdest du gern in die Zukunft schauen können? Oh ja! So ein bisschen spoilern, was auf einen zukommt, das wäre super!
236: Kannst du gut deine Grenzen definieren? Ja.
237: Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten? Als Kind, ja. Als Erwachsener & Jugendlicher, nein.
238: Hast du einen Tick? Ich mag es nicht, warme Getränke aus einem Glas zu trinken. Da bevorzuge ich eine Tasse.
239: Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme? Gerade mit Kindern gibt es im Alltag immer mal wieder Glücksmomente. Ansonsten ist das Glück aber eher ein Ziel, denn man muss schon Einiges dafür tun, um glücklich zu sein, denn jeder definiert „Glück“ für sich selbst ja ganz anders.
240: Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen? Mit meinen drei Jungs.

Liebste Grüße,

Juli