Irgendwie kommt es mir ein bisschen surreal vor, dass ich nun wirklich schon seit 5 langen Monaten Zweifachmama sein soll! Beim Großen damals ist die Zeit gefühlt viel langsamer vergangen – obwohl das natürlich nicht stimmen kann, denn sie vergeht ja immer gleich schnell. Naja, ich denke, ihr wisst was ich meine. 😉

5 Monate Baby

Der Kleine ist seit Kurzem so ein Sonnenschein! Er lacht sehr viel und freut sich jedes Mal wie ein Honigkuchenpferd, wenn man sich mit ihm beschäftigt. Geweint wird hier nur noch, wenn der Hunger groß und die Augen müde sind. Das war lange Zeit ganz anders. Geholfen hat uns – vor allem gegen das Geschrei in der Babyschale! – definitiv die Osteopathin. Im Dezember konnte sie eine noch verbliebene Blockade lösen und seitdem ist er nicht nur entspannter, sondern auch körperlich agiler. Freudig wird sich von links nach rechts, aber noch nicht auf den Bauch gedreht.

Und so sind die zehrenden Wochen mit anhaltendem Gemecker und Weinen, sobald er wach geworden ist, schon fast wieder vergessen.

Zweifachmama

Familienleben zu viert

Meist ist es hier sehr harmonisch und auch immer ein bisschen chaotisch. Wir haben unser erstes (extrem stressiges) Weihnachtsfest und Silvester zu viert gefeiert und genießen die Familienzeit am Wochenende. Der Große hält Mama, Papa und Jaro ordentlich auf Trab.

Zweifachmama

Der Alltag als Zweifachmama

Ist anstrengend. Unter der Woche vor allem vormittags und nachmittags, wenn ich den Großen für die Kita fertig machen oder abholen muss. Denn der Kleine muss natürlich auch versorgt und mitgenommen werden. Meist schleppe ich Babyschale und den Großen vom 3.OG nach unten und auch wieder hoch. Fitnessstudio kann ich mir im Moment also sparen. 😉 Es fällt mir auch oft schwer, den Kleinen zu wecken, der meist selig schläft, wenn wir los müssen.

Zweifachmama

Aber all das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau. Denn der Papa ist natürlich am frühen Abend auch da und die Oma hin und wieder am Nachmittag zur Unterstützung. Natürlich bleibt auch vieles liegen oder muss irgendwie nebenher gemacht werden, aber wem geht das nicht so?

Ich bin oft angespannt und gestresst und hoffe, dass das ein bisschen besser wird, wenn der Kleine etwas älter ist und am Tag nicht mehr so oft schläft.

Zweifachmama

Geschwisterliebe

Bisher sind die Beiden ein Herz und eine Seele. Der Kleine himmelt den großen Bruder unentwegt an und der Große kümmert sich rührend. Hier werden hin und wieder Bücher vorgelesen, es wird geknutscht, gekuschelt und Händchen gehalten. Ich hoffe, das hält auch noch an, wenn der Kleine dann etwas agiler wird und beginnt, die Spielsachen vom Großen zu erkunden… 😉

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Das Schlafen

An sich klappt es ganz gut. Der Kleine schläft am Tag ganz entspannt in der Federwiege… wenn man ihn schaukelt! Das schränkt meinen Bewegungsradius natürlich erheblich ein und Dinge im Haushalt können dann natürlich auch nur erledigt werden, wenn er wach ist. Nachts schlummert er nur an mich gekuschelt mit einer gelegentlichen Stillpause. Wenn man ihn lässt, schlummert er selig bis 8 Uhr morgens. Auch der Große ist im Moment im Langschläfermodus – himmlisch!

Zweifachmama

Ausblick

Im März steht unser Umzug an und ich habe ehrlich gesagt ein bisschen Bammel davor. Umziehen ist ja ohne Kinder schon nervig und stressig hoch 10, wie soll es denn dann mit zwei kleinen Räubern erst werden? Aber ich bin irgendwie auch zuversichtlich, dass wir das schon gut hinbekommen werden. Auch meine Weiterbildung (Fernlehrgang) läuft im Moment ganz gut und ich bin ausnahmsweise mal auf dem neusten Stand.

Ich bin gespannt, was der Kleine beim nächsten Babyupdate dann schon alles kann. Vermutlich bekommt er da ja schon Beikost! Oh Mann, die Zeit ist ein Dieb, ich sag’s euch…

Zweifachmama

Liebste Grüße,

Juli