Puh, schon wieder Freitag. Unglaublich, wie schnell die Woche vergangen ist. Somit ist unsere vierte und letzte Woche der Eingewöhnung in die Krippe auch vorbei und ich habe Teil 4 unseres Tagebuchs fertig. Die anderen Beiträge gibt es hier: Eins, Zwei, Drei.

 

Montag (26.9.)

Ich bringe Mika um 9 in die Gruppe. Er protestiert kurz, als ich gehe, nach wenigen Sekunden hat er sich aber schon wieder beruhigt.

Als ich ihn nach dem Mittagsschlaf abhole, sieht er noch etwas müde aus. Laut Angaben der Erzieherin hat er aber „gut“ geschlafen, und auch gegessen und getrunken. Da ich es nicht nachprüfen kann, verlasse ich mich einfach mal darauf… 😉

 

Dienstag (27.9.)

Um kurz vor 9 Uhr beginnt erneut Mikas Tag im Kindergarten. Er scheint gut gelaunt zu sein, schimpft aber wieder kurz, als ich gehen will.

Als ich ihn nach dem Mittagsschlaf wieder abhole, ist er gut drauf und wirkt ausgeschlafen. Wieder hat die Erzieherin nichts zu bemängeln – er habe gut gegessen, getrunken und auch sonst gab es keine Zwischenfälle.

 

Eingewöhnung in die Krippe

Mittwoch (28.9.)

Am Vormittag gebe ich ihn wie gewohnt in der Gruppe ab. Kein Protest von ihm, als ich gehe. Stattdessen grinst er mich breit an. Mir geht das Herz auf – scheinbar gefällt es ihm also wirklich in der Kita und der Herzschmerz seinerseits, wenn ich gehe, ist nicht mehr allzu groß…

Heute hole ich ihn das erste Mal nach dem Vesper ab. Als ich in den Gruppenraum komme, hebt ihn eine Erzieherin gerade aus seinem Stühlchen. Freudig und mit Kuchenkrümelschnute kommt er zu mir getapst, um sich von mir knuddeln zu lassen. Laut Aussage der Erzieherinnen gab es wohl keine Probleme, er habe gut gegessen und getrunken und sei super eingeschlafen.

 

Donnerstag (29.9.)

Mika deutet am Vormittag ganz euphorisch auf die Tür seines Gruppenraumes und ruft „Da, da, da!“, bevor wir hinein gehen. Sieht so aus, als würde er sich auf seinen Kita-Tag freuen. Ich übergebe ihn an eine mir unbekannte Erzieherin, ihn scheint es aber nicht zu stören. Nach einem Küsschen gehe ich und höre – wie schon am Tag zuvor – keinen Protest.

Nach dem Vesper hole ich ihn wieder ab. Die Erzieher sind gerade dabei, mit den Kindern nach draußen zu gehen. Als er mich in die Garderobe kommen sieht – rennt er freudig auf mich zu. Dabei fällt mir auf, dass eins seiner Augen etwas gerötet ist. Mhhh…

 

Freitag (30.9.)

Bindehautentzündung! Jackpot! Ich wusste doch, dass dieses gerötete Auge nichts Gutes bedeutet… Wir machen uns also einen schönen Tag zu Hause und Mika hat Zeit, sich über das verlängerte Wochenende auszukurieren. Hoffentlich ist er am 4.10. wieder fit, denn da ist Erntedankfest in der Kita.

 

So verlief sie also – unsere Eingewöhnung in die Krippe. Anfangs vielleicht etwas holprig, aber schnell war eine Steigerung zu sehen. Jetzt habe ich das Gefühl, dass er wirklich gerne hingeht und sich freut, wenn ich ihn wieder abhole.

 

Insgesamt denke ich, wir beide haben das wirklich gut gemacht. Denn die Eingewöhnung in die Krippe war nicht nur für Mika ein großer Schritt, sondern auch für mich. Nach so langer Zeit zu zweit zu Hause ist es auch für die Mama nicht einfach, sich abzunabeln.

Ich bin immer neugierig, zu hören, wie das bei anderen Familien so lief. Also lasst mir gern einen Kommentar da! Wenn ihr generell an dem Thema „Kita-Kind“ interessiert seid, verweise ich euch noch einmal auf meine Blogparade, denn da sind auch viele tolle Beiträge eingegangen, die sich damit beschäftigen.

 

Liebste Grüße,

Juli