Eingewöhnung in die Krippe -Teil 3

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Eingewöhnung in die Krippe

Puh – nun haben wir also schon Woche 3 der Kita-Eingewöhnung! Unglaublich, wie schnell die Zeit dahin fliegt… Teil 1 der Eingewöhnung in die Krippe gibt es hier und Teil 2 hier zu lesen.

Eingewöhnung in die Krippe

19. September (Montag)

Der ganz normale Wahnsinn – wir fahren am Morgen nach dem Frühstück zur Kita und ich gebe Mika an die Erzieherin. Als ich gehe, meckert er und ich warte draußen neben der Tür, bis er sich beruhigt hat. Dann fahre ich los, um meinen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Blöderweise muss ich ewig warten und werde ein bisschen nervös, da ich durch die ganze Stadt fahren muss, um zurück zur Kita zu kommen…

Letztendlich sind meine Sorgen unbegründet und ich bin pünktlich nach dem Mittag zurück. Mika ist satt und zufrieden. Wir fahren nach Hause und ich versuche (!!) ihn zum Mittagsschlaf hinzulegen – den er verweigert. Komplett. Ständig ruft er nach „Papa“, was nicht verwunderlich ist, denn der war die letzten zwei Wochen immer zu Hause, wenn wir aus der Kita kamen, da er Urlaub hatte. Heute musste er natürlich wieder zur Arbeit. Ich erkläre es Mika zwar, aber der versteht das (logischerweise) nicht…

20. September (Dienstag)

Pünktlich zum Morgenkreis gebe ich den kleinen Unruhestifter ab. Mein Gehen wird wieder mit Gemecker quittiert, ich warte kurz und fahre dann nach Hause.

Nach dem Mittag hole ich ihn ab. Die Erzieherin sagt, er sei etwas quengelig gewesen, allerdings zahnt er auch, deswegen ist das nicht besonders verwunderlich…

21. September (Mittwoch)

Kurz vor 9 Uhr gebe ich Mika in der Gruppe ab. Wie auch die letzten Tage meckert er, als ich gehe, lässt sich aber ganz schnell beruhigen.

Zu Hause kümmere ich mich schnell um den Haushalt und hole Mika nach dem Mittag wieder ab – keine besonderen Vorkommnisse.

22. September (Donnerstag)

Heute soll er das erste Mal in der Kita Mittagsschlaf machen. Ich bin am Vormittag total neben der Spur, irgendwie wühlt mich das innerlich absolut auf – keine Ahnung wieso.

In der Kita angekommen möchte ich ihn im Gruppenraum mit zu den anderen Kindern setzen, aber er klammert sich an mir fest. Wahrscheinlich merkt er, dass ich ein bisschen durch den Wind bin. Ich verabschiede mich von ihm, tröste ihn und gehe dann – er meckert, aber die Erzieherin kümmert sich gleich ganz lieb um ihn und kurz darauf ist er wieder still.

Im Auto bin ich schon ein wenig traurig. Das erste Mal wird er seinen Mittagsschlaf nicht in meiner oder Papas Nähe machen – ein ganz seltsames Gefühl.

Um 13.30 Uhr hole ich ihn wieder ab und er grinst mich freudig an, als mir die Erzieherin mit ihm auf dem Arm entgegen kommt. Er habe kurz geweint, als sie ihn hingelegt haben, hätte sich aber schnell beruhigen lassen und wäre dann eingeschlafen. Unglaublich – ich hätte ja nicht gedacht, dass das funktioniert…

23. September (Freitag)

Ich treffe am Morgen eine von Mikas Erzieherinnen zufällig im Flur und sie nimmt ihn mit in den Gruppenraum, nachdem ich mich von ihm verabschiedet habe. Kurz warte ich vor der Tür, aber er weint nicht.

Dann fahre ich los zum Einkaufen und im  Anschluss zu einem Termin mit meiner neuen Chefin. Völlig abgehetzt komme ich um 12.3o Uhr wieder nach Hause, koche mir etwas zu Essen, packe alle Sachen und fahre 13.15 Uhr wieder in die Kita.

Mika strahlt, als er mich sieht. Die Erzieherin sagt, er habe heute Mittag nur kurz gemeckert und wäre dann ganz schnell eingeschlafen. Auch gegessen habe er gut. Jetzt hat er erst einmal Wochenende und darf sich ein bisschen erholen…

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