Schon, als ich mir den „Lanea“-Schnitt von Sara&Julez gekauft hatte, war mein Plan, eine Jersey-Version zu Nähen. Eigentlich ist der Schnitt ja auf Webware, also Baumwolle, ausgelegt. Aber ihr kennt das sicher: die „To-Sew“-Liste ist ellenlang und so dauert es gefühlt ewig, bis es so weit ist.

Jersey Lanea

Wie man sieht, ist das Shirt insgesamt eher luftig. Also perfekt für die derzeitigen Spätsommer-Temperaturen. Andererseits kann man so im Herbst auch noch ein Longsleeve darunter ziehen und es sieht trotzdem noch schick aus.

Jersey Lanea

Beim Ausschnitt habe ich mich für Bündchen entschieden, was farblich meiner Meinung nach recht gut zu den Schwalben auf dem Shirt passt.

Jersey Lanea

Auch an den Ärmeln habe ich Bündchen verwendet. Eigentlich hatte ich mir extra eine Zwillingsnadel gekauft und wollte den ganzen Spaß einfach nur Umsäumen. Was ich nicht wusste: die Nadeln brechen schnell ab. Also, wirklich schnell. Na gut, es kann auch sein, dass ich selber daran Schuld bin, weil ich eine Stecknadel vergessen hatte, herauszuziehen, aber das würde ich natürlich niiiiiiemals zugeben.

Jersey Lanea

Die Abnäher an der Brust habe ich trotzdem verwendet. So bekommt das Oberteil insgesamt einfach eine schönere Passform und sieht nicht so sackartig aus.

Jersey Lanea

Von der Rückseite habe ich gar kein Bild gemacht (bzw. machen lassen), dafür aber von der Seite. Was ich an dem Shirt sehr mag, ist, dass es auf der Rückseite ein wenig länger ist als vorn.

Den Stoff habe ich übrigens bei meinem letzten Besuch bei der lieben Kathi Kunterbunt gekauft. Es handelt sich dabei um die Mies&Moos Collection für Polytex Stoffen (scheinbar ist ihnen kein schönerer Name eingefallen), der sogar nach Öko-Tex 100 Standard zertifiziert ist.

Zu finden ist meine Lanea übrigens auch beim RUMS und IchNähBio– zusammen mit ganz vielen anderen schönen Kleidungsstücken für die Damenwelt. Es lohnt sich also, mal vorbei zu schauen!

 

Liebste Grüße,

Juli