Regenbogentorte (für Kinder)

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Es hat mich zahlreiche Stunden gekostet, die perfekte Torte für Mikas Geburtstag zu finden. Letztlich fiel meine Wahl auf eine farbenfrohe Re , die definitiv ihren eigenen Blogbeitrag verdient hat 😉

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Ich stand eine gefühlte Ewigkeit in der Küche und habe vorher sogar eine einfachere Version zur Probe gebacken, weil das eigentliche Rezept von mir erheblich abgewandelt wurde und der Teig beispielsweise komplett ohne Zucker daher kommt. Es sollte ja nicht nur Mika, sondern auch seinen Gästen schmecken. Mit dem Ergebnis war ich mehr als zufrieden und möchte euch nun gerne teilhaben lassen.

Zutaten (für eine Torte mit 22cm Durchmesser):

  • 1 Ei
  • 1 EL fruchtigen Essig* (ich habe zB Cranberryessig mit Ahornsirup verwendet)
  • 150g Apfelmus
  • 1-2 Bananen
  • etwas Zitronensaft
  • 200ml Hafermilch/ Mandelmilch o.ä.
  • 200ml Öl
  • 300g Dinkelmehl (Weizenmehl etc. geht natürlich auch)
  • 1 EL Natron
  • 5 verschiedene Lebensmittelfarben (am besten Pastenfarben, die färben am intensivsten)
  • 3 Packungen Frischkäse Natur
  • Puderzucker nach Belieben
  • bunte Streusel zum Dekorieren

Benötigte Materialien:

  • Springform oder einen variablen Backring mit 22cm Durchmesser
  • Rührgerät
  • Schüsseln (1 große, 5 kleine)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180° vorheizen
  2. Ei, Essig* und Apfelmus in der großen Schüssel verrühren.
  3. Die Banane(n) zerdrücken (je nach dem, wie süss der Kuchen sein soll) und sofort mit Zitronensaft beträufeln (verhindert, dass die Banane braun und unansehnlich wird).
  4. Banane, Hafermilch und Öl ebenfalls in der große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät mixen.
  5. Das Mehl mit dem Natron vermengen und portionsweise in den Teig geben, immer weiter rühren. Sollte der Teil zu flüssig wirken, ruhig noch etwas Mehl hinzu geben. Idealerweise hat er eine schöne, cremige Konsistenz.
  6. Den Teig auf 5 Schüsseln aufteilen und mit den Pastenfarben einfärben.IMG_4241
  7. Die Springform bzw. den Backring vorbereiten (ich musste beispielweise Backpapier außen herum falten, da mir sonst der Teig heraus gelaufen wäre) und den Teig einfüllen.IMG_4242
  8. Die Böden nacheinander bei 180° 12-15 Minuten im Ofen backen. Das dauert eine ganze Weile und nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Aber irgendwann sieht das Ergebnis so aus:IMG_4243
  9. Nun wird die Creme zubereitet. Ich habe dafür Natur-Frischkäse genommen und mit etwas Puderzucker cremig gerührt. Manchmal gebe ich auch noch einen Schuss Hafermilch dazu (wenn es sich nicht gut rühre lässt). Sicher kann man hier auch variieren. Wer nicht so arg auf den Zuckergehalt achtet, findet im Netz bestimmt die ein oder andere Alternative.
  10. Jetzt wird geschichtet! Den ersten Kuchenboden also auf die Tortenplatte legen, mit der Creme bestreichen und den nächsten darauf geben. Ganz einfach also 🙂 IMG_4246
  11. Zum Schluss den Kuchen außen ebenfalls mit der Creme einstreichen und Nach Belieben verzieren. Ich habe noch ein paar bunte Streusel darauf gegeben:IMG_4248
  12. Fertig! Über das tolle Ergebnis dürft ihr euch beim Anschneiden freuen:IMG_4256

Mika hat es übrigens geschmeckt. Er hat ein ganzes Stück verdrückt. 🙂 Auch die anderen Gäste waren überrascht, dass ein Kuchen ohne Zucker so lecker schmecken kann. Klar, er ist nicht so süß, wie er es optisch vermuten lässt, aber das muss ja auch nicht immer sein…

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*Warum Essig?

Das eigentliche Rezept besteht aus 4 Eiern. Das ist (meiner Meinung nach) ziemlich viel. So kleine Kinder sollen ja nicht unbedingt so viele Eier zu sich nehmen, daher habe ich nach einer Alternative gesucht. Im Internet findet man die unterschiedlichsten Anregungen und Ideen, unter anderem Apfelmus und eben Essig. Vor allem in Verbindung mit Natron macht Letzteres den Kuchen schön luftig (darum habe ich auch kein Backpulver verwendet). Man schmeckt den Essig zum Schluss übrigens überhaupt nicht heraus. Wem das trotzdem zu heikel ist, der kann ja auch die 4 Eier nehmen 🙂

 

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Hier schreibe ich, Juli(a), über alle Themen das Mamawerden und Mamaseins, gepaart mit meinen kreativen Ausbrüchen, die ich immer mal wieder habe.
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2 KOMMENTARE

    • Ja, ich hatte in der Vergangenheit auch schon mal einen Versuch gestartet, der maximal in die Hose gegangen ist… ich denke also, das Talent hängt auch sehr vom Rezept ab 😀 Geduld braucht man allerdings wirklich, weil es echt lange dauert…

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